Schöne Sommerzeit: diese homöopathischen Mittel sollten nicht in ihrer Hausapotheke fehlen

Schöne Sommerzeit: diese homöopathischen Mittel sollten nicht in der Hausapotheke fehlen
Sommer bedeutet für die meisten Menschen Urlaub, Sonnenschein, Meer, gute Laune und möglichst viel Zeit aktiv  draußen im Freien verbringen – ob bei sportlichen Aktivitäten wie Joggen, Walken, Radfahren, Schwimmen, im Urlaub am Strand und bei Besichtigungen oder bei der einen oder anderen Garten-, Grill-, Strandparty.

Was aber hilft, wenn die Sonne zu lange auf den Kopf schien und sich Zeichen eines Sonnenstichs bzw. Sonnenbrands bemerkbar machen? Wenn die feuchtfröhliche Gartenparty nicht nur feuchtfröhlich war, sondern man sich auch noch mit zahlreichen Grillsteaks- und würstchen übergegessen hat und nun gegen Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen ankämpfen muss? Wenn lästige Insekten nicht von einem ablassen konnten und einen nun Insektenstiche plagen?

Mit diesen homöopathischen Mitteln können sie (fast) jeden Kampf gegen typische Sommer-Symptome aufnehmen:

Sonnenbrand:
Cantharis (Spanische Fliege) – bei Verbrennungen, Verbrühungen und Sonnenbrand, wenn sich Bläschen bilden und es sehr stark brennt
Belladonna (Tollkirsche) – Haut ist knallrot, heiß und brennt

Sonnenstich: bei Bewusstseinstrübung und keine schnelle Besserung – zum ARZT!!!
Aconitum (Blauer Eisenhut) – roter Kopf wird beim Aussetzen blass mit großer Unruhe und Angst, nach Einschlafen in der Sonne
Apis (Honigbiene) – blassroter Kopf mit Benommenheit und stechenden Schmerzen mit Übelkeit und Erbrechen
Belladonna (Tollkirsche) – knallroter Kopf mit klopfenden Kopfschmerzen
Glonoinum –  klopfende, berstende Kopfschmerzen, hochroter Kopf, stierer Blick, große Verwirrung

Verletzungen, Prellungen, Verstauchungen während (sportlicher) Aktivitäten:
Arnika – wichtigstes und erstes Mittel bei allen Verletzungen

Übelkeit und Katerstimmung während oder nach Garten-, oder Grillfesten:
Magenverstimmung:
Nux vomica – 1-2 Stunden nach dem Essen, Folge von Alkohol, verdorbener Nahrung, zuviel Tabak, bittere und saures Aufstoßen
Antimonium crudum – Folgen von Durcheinanderessen und Völlerei, Sodbrennen, Aufstoßen, Übelkeit und Erbrechen

Lebensmittelvergiftung:
Arsenicum album (Weißer Arsenik) – Erbrechen mit zittriger Schwäche, Angst, Brechdurchfall, Durst auf warme Getränke – Hauptmittel bei Lebensmittelvergiftungen
Nux vomica – Übelkeit mit vergeblichen Brechreiz, Erbrechen erleichtert, Katerartiger Zustand nach Alkohol und verdorbener Nahrung
Veratrum – heftiges Erbrechen mit Durchfall und Kollaps, Kältegefühl mit kaltem Schweiß

Katerartige Kopfschmerzen nach einer feuchtfröhlichen Feier:
Nux vomica – Katerartiger Zustand nach zuviel Alkohol, Nikotin und zuwenig Schlaf, Spannungskopfschmerzen mit Übelkeit und Würgreiz besonders morgens, Schmerzen eher am Hinterkopf
Pulsatilla – Kopfschmerzen durch fettes Essen, Alkohol, drückende und berstende Schmerzen, die wandern, mit Schwindel, Übelkeit und Erbrechen

Leichte Verbrennungen (z.B. am Grill):
Cantharis (Spanische Fliege)
– bei Verbrennungen und Verbrühungen, wenn sich Bläschen bilden und es sehr stark auf der Haut brennt

Blasenentzündung bei Verkühlung im Freien: bei erhöhter Temperatur Arzt aufsuchen!
Dulcamara
durch die geringste Verkühlung, feuchte Kälte, Harnverhalt oder brennende Schmerzen im letzten Teil der Harnröhre beim Wasserlassen, Urin deutlich trübe
Pulsatilla – Blasenreizung durch Verkühlung, häufiges, auch unwillkürliches Wasserlassen, brennende Schmerzen während und nach dem Urinieren

Insektenstiche:
Staphisagria
– gegen Mückenstiche, hat sich als Prophylaxe bewährt
Ledum (Sumpfporst) – bei Bissen und Stichen aller Art auch bei Zeckenbissen: und schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen, da Zecken die gefährlichen Krankheiten FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und Borreliose übertragen können!
Apis
Bienen- und Wespenstiche und allergische Reaktionen, blassrote Schwellung.schechende, juckende Schmerzen, kühle Umschläge bessern

Schwere Beine durch zu langes Sitzen bei warmen Temperaturen:
Hamamelis
– Abgeschlagenheitsgefühl in den Beinen mit Schmerzen in Muskeln und Gelenken, venöse Stauungen, Wärme verschlechtert

Reisekrankheit:
Cocculus – Schwindel mit Übelkeit und Erbrechen, Verschlechterung beim Auto-, Boot-, Bahnfahren und jeder Bewegung
Petroleum – zum Erbrechen übel solange sich das Fahrzeug bewegt, kaum Schwäche, Appetit ungetrübt, Übelkeit und Schwindel durch Abgase
Tabacum – Übelkeit und kalter Schweiß, sterbensübel, blass und gelbgrün im Gesicht, zittrig, schwach, Verschlechterung durch Fahren, Bewegung
Theridion – Übelkeit mit Erbrechen, schlimmer durch geringste Bewegung und beim Schließen der Augen, große Geräuschempfindlichkeit

Im (hoch-) akuten Fall nehmen Sie alle 1-2 Stunden 3-5 Globuli (eine Gabe) einer C30. Nach der ersten Gabe warten Sie erst einmal ab, nehmen Sie das homöopathische Mittel nicht zu lange oder zu oft ein. Wenn sich ihre Beschwerden verbessern, vergrößern Sie den Abstand der Mitteleinnahme, wenn Sie ihre Beschwerden nicht mehr zu spüren, beenden Sie die Einnahme.

Generell gilt: erfolgt bei akuten Krankheiten keine Besserung der Beschwerden in kurzer Zeit, drohen Komplikationen oder befindet sich der Patient in einem schlechten Allgemeinzustand, ist es unbedingt geboten, professionelle medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen!

Foto: 3268zauber
Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported
Die Originaldatei ist http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sonnenblume_mit_verschiedenen_Insekten.JPG zu finden.

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