Chancen und Grenzen der Homöopathie: Lebenskraft mobilisieren OHNE Nebenwirkungen

Wie jede andere Disziplin in der Medizin hat auch die Homöopathie als alternative Heilmethode ihre Chancen und Grenzen.

Chancen der Homöopathie:
Die Homöopathie ist eine sanfte Heilmethode, die den gesamten Menschen betrachtet und sowohl den Körper als auch Geist und Seele in die Behandlung mit einbezieht. Krankheitssymptome sind Ausdruck einer gestörten Lebenskraft, d.h. es sind Folgen einer organischen Störung und Ausdruck eines gestörten inneren Gleichgewichts und zeigen den Versuch des Körpers an, gegen diesen Zustand anzukämpfen. Krankheitssymptome werden in der homöopathischen Behandlung nicht unterdrückt, sondern die Selbstheilungskräfte des Körpers, die Lebenskraft wird angeregt und mobilisiert.
Die homöopathische Behandlung ist dann angezeigt, wenn die körpereigene Regulation noch erhalten ist und die Möglichkeit der Selbstheilung besteht. Gute Ergebnisse werden erzielt bei:

  • Akuten Erkrankungen
  • Psychosomatischen oder chronischen Erkrankungen
  • z.B. Heuschnupfen, Neurodermitis, Schlafstörungen, PMS, Rheuma, Allergien u.v.m.
  • Bronchialasthma (bei schweren Formen sollte aber nicht auf das Kortisonspray verzichtet werden!)

Grenzen der  Homöopathie:
Generell gilt:
erfolgt bei akuten Krankheiten keine Besserung der Beschwerden in kurzer Zeit, drohen Komplikationen oder befindet sich der Patient in einem schlechten Allgemeinzustand, ist es unbedingt geboten, professionelle medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Samuel Hahnemann, Begründer der Homöopathie, hielt schon in seinem Werk „Organon der Heilkunst“ fest, wo die Grenzen in der Homöopathie liegen:

  • Chirurgische Maßnahmen wie z.B. Knochenbrüche, Fremdkörper im Organismus, durchtrennte Bänder, Sehnen, Muskeln, Blutgefäße
    Homöopathischen Arzneimittel wie z.B. Symphytum oder Calcium phosphoricum können die  Knochenheilung nur unterstützen oder beschleunigen, aber ein chirurgisches Zusammenfügen der Knochen kann keineswegs ersetzt werden.
  • Organe sind tot, Organteile sind abgestorben, zerstörtes Gewebe
    (z.B. Endstadium Leberzirrhose, Lungenfibrose, Dialyse Patienten, Nekrosen nach Herzinfarkt)
  • Notfälle, Substitution von Körperflüssigkeiten, Intensivmedizinische Versorgung, z.B. nach Blutverlusten, Herzinfarkt, Angina pectoris, Lungenembolie, Schockformen (z.B. Hypovolämischer, kardiogener Schock)
  • Insulingabe bei fehlender Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse (z.B. Diabetes Typ 1)
  • Patienten mit nur noch geringer oder fehlender Lebenskraft (kurz vor dem Tod)

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