Welche Wirkstoffe können in einer homöopathischen Behandlung antidotieren?

Antidotieren in der Homöopathie bedeutet, dass eine Arzneimittelwirkung durch andere Reize und Wirkstoffe aufgehoben oder überlagert werden. Das homöopathische Arzneimittel ist dadurch nicht mehr in der Lage einen ausreichenden Reiz zu vermitteln, der die Lebenskraft anregen soll.

Damit es zu keiner Antidotierung kommt, wird deshalb auch empfohlen, mindestens 30 Minuten vor und nach der Einnahme des homöopathischen Mittels solche Reize zu vermeiden.

Die bekanntesten Wirkstoffe sind Kaffee (Koffein), Pfefferminze, Menthol und Kampfer. Aber auch ätherische Öle aus der Aromatherapie (Duftlampen, Öle, Badeessenzen) können eine Antidotierung auslösen, wenn auch nicht so stark wie die oben genannten.

Weitere Faktoren, die auf die Wirkung homöopathischer Mittel einwirken können, sind:

● „prophylaktisch“ eingenommene Mixturen aus Vitaminen und  Mineralstoffen mit  z.B. Aloe, Teufelskralle Eisen,
Zink, Selen, Kupfer, Iod

●  Lebensereignisse: Stress, (Zahn-)Arztbesuche, Schwangerschaft, Klimakterium, seelische Belastungen jeglicher
Art (Prüfungsangst, berufliche, familiäre, finanzielle Sorgen), Todesfälle und Verluste anderer Art

●  Pille, Narkotika, Hormone

●  andere homöopathische Mittel, Schüssler-Salze

Für den Fall einer Antidotierung während einer Behandlung reicht es in der Regel aus, nach Absprache mit dem Homöopathen/in, die Gabe des einzunehmenden Mittels zu wiederholen, aber nur unter Weglassen bzw. Vermeidung der antidotierenden Faktoren.

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