Homöopathische Arzneimittel und Potenzierung

Homöopathische Arzneimittel:

Die Hauptaufgabe homöopathischer Mittel ist, die Lebenskraft zu stimulieren, zu regulieren und zu harmonisieren und die Selbstheilungsprozesse des Körpers anzuregen. Auf die Art und Weise werden der Körper und die Gesundheit gestärkt.

Homöopathische Arzneimittel kommen überwiegend aus dem Pflanzen-, Tier- und Mineralienreich. Darunter befinden sich auch hochgiftige Substanzen wie beispielsweise Arsen, Eisenhut (Aconitum) oder Schlangengifte.
Damit es während oder nach der Einnahme des homöopathischen Mittels zu keiner Vergiftung kommt, werden die Wirksubstanzen stark verdünnt (potenziert). Diese hohen Verdünnungen (Potenzierungen) bewirken, dass homöopathische Mittel keine Nebenwirkungen aufweisen und somit zu einer ganzheitlichen und sanften Genesung führen.

Potenzierungen:

Potenzierung oder Dynamisierung ist eine besondere homöopathische Zubereitungsform der Arzneimittel und meint die Verdünnung und Verschüttelung einer Substanz bzw. Arznei. Auf diese Art und Weise erreicht man eine Minimierung der teilweise giftigen Dosis und eine Wirkungssteigerung eines homöopathischen Mittels.
Durch das Verdünnen einer Urtinktur mit Alkohol und Wasser und durch weiteres Verschütteln werden die Substanzen immer mehr von ihren materiellen Teilen herausgelöst und enthalten nur noch die für die Ausgangssubstanz typische Information. Bloßes Verdünnen allein zeigt nicht dieselbe Wirkung.

Heute gebräuchlich sind homöopathische Mittel, die
1. in Verdünnungsschritten von 1:10 potenziert sind (D-Potenzen)
2. in Verdünnungsschritten von 1:100 potenziert sind (C-Potenzen)
3. die LM-Potenzen (auch Q-Potenzen genannt), die drei mal in Schritten von 1:100 potenziert sind und ab dieser Stufe in Schritten von jeweils 1:50.000 weiter potenziert sind..

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